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So vermisst du ein kaputtes Teil, damit ein Maker es nachfertigen kann

Von der Redaktion von ReplacementParts.app, The Spool List · Veröffentlicht am 12. Oktober 2026

Diese Seite wurde aus dem Englischen übersetzt; die Übersetzung wird noch geprüft. Im Zweifel gilt die englische Fassung. Englische Fassung

Die kurze Antwort

Miss in Millimetern mit einem Messschieber: Länge, Breite und Höhe, jeden Lochdurchmesser und den Abstand der Lochmitten, die Wandstärke, Gewindegröße und Steigung und bei einem Zahnrad Zähnezahl, Außendurchmesser und Bohrung. Miss an den intakten Stellen, nicht an der Bruchkante, und miss auch das Gegenstück, auf das das Teil gesteckt wird.

Ein Maker kann ein Teil nach guten Fotos konstruieren, aber ob es passt, entscheiden die Maße. Ziel ist eine kurze Liste von Zahlen, jede mit Einheit, gemessen an den Stellen des Teils, die noch intakt sind.

Bevor du anfängst

  • Alle Teile sammeln. Setz die Bruchstücke zusammen und fixier sie mit Klebeband, damit die ursprüngliche Form sichtbar wird.
  • Das Teil reinigen. Fett und Schmutz verfälschen jede Messung um Bruchteile eines Millimeters.
  • Den Messschieber nullen. Schließ die Messschenkel und drück auf Null, oder prüf, dass ein analoger Messschieber im geschlossenen Zustand null anzeigt.
  • In Millimetern arbeiten. Schreib hinter jede Zahl „mm“. Misst du in Zoll, vermerke das einmal oben auf deinen Notizen.

Schritte

  1. Außenmaße. Miss die größte Länge, die größte Breite und die größte Höhe. Halte die Messschenkel rechtwinklig zum Teil, nicht schräg.
  2. Löcher. Miss jeden Lochdurchmesser mit den Innenmessschenkeln. Für den Abstand misst du von der Innenkante des einen Lochs zur Innenkante des nächsten und addierst einen Lochdurchmesser: Das ergibt bei zwei gleich großen Löchern den Mittenabstand. Notier, ob ein Loch ganz durchgeht.
  3. Wandstärke. Miss die Dicke jeder Wand, Rippe und jedes Flanschs, die du erreichst. Dünne Wände sind die Stellen, an denen ein nachgefertigtes Teil am meisten Sorgfalt braucht.
  4. Clips und Laschen. Miss Länge und Dicke jeder Lasche, die Höhe des Hakens am Ende und den Spalt, in den er einrastet. Schnappverbindungen funktionieren nur in einem engen Bereich, deshalb sind diese Zahlen wichtig.
  5. Gewinde. Miss den Außendurchmesser eines Schraubengewindes oder den Innendurchmesser einer Gewindebohrung. Für die Steigung misst du über zehn Gewindegänge und teilst durch zehn, oder du nimmst eine Gewindelehre.
  6. Zahnräder. Zähl die Zähne (markier den ersten mit einem Stift), dann miss den Außendurchmesser über die Zahnspitzen, die Bohrung und die Zahnbreite. Notier, womit das Zahnrad kämmt.
  7. Das Gegenstück. Steckt das Teil auf einer Schiene, gleitet es auf einer Welle oder sitzt es in einem Schlitz, miss das ebenfalls. Es ist meist weniger abgenutzt als das kaputte Teil, also sind seine Maße zuverlässiger.
  8. Eine Skizze. Zeichne das Teil grob von zwei Seiten und schreib jedes Maß dazu. Ein Handyfoto der Skizze genügt.

Abgenutzte, abgebrochene oder verzogene Teile

  • An intakten Stellen messen. Eine Bruchkante ist kürzer als das Original, ein gequetschter Clip dünner.
  • Symmetrie nutzen. Ist eine Seite eines symmetrischen Teils gebrochen, miss die heile Seite und sag das dazu.
  • Dreimal messen und bei abweichenden Werten den mittleren notieren.
  • Verschleiß angeben. Ist ein Loch oval ausgeschlagen oder sind die Zähne eines Zahnrads abgerundet, sag es dem Maker. Er kann dann vom Gegenstück aus konstruieren.

Warum ein Maker es vielleicht nicht exakt kopiert

Eine Studie der britischen Regierung zu 3D-gedruckten Ersatzteilen stellte fest, dass es „allgemein als ungeeignet gilt“, die Form eines herkömmlichen Teils ohne Überarbeitung zu kopieren: Ein gedrucktes Teil verhält sich anders als ein gespritztes, deshalb müssen Wandstärke, Rippen und Druckausrichtung womöglich angepasst werden [1]. Deine Maße liefern die festen Punkte (Löcher, Clips, Außenmaße). Sag dem Maker, wie das Teil genutzt wird, und überlass ihm den Rest. Für bewegte Teile wie Zahnräder und Buchsen ist Nylon, das die Prusa Knowledge Base als „abriebfest“ beschreibt, eine gängige Wahl [2]; siehe die Anleitung zur Materialwahl.

Was du mitschicken solltest

Stell deine Maße und die Skizze zusammen mit den Fotos aus der Foto-Anleitung, der Modellnummer und einer Zeile zur Nutzung ein: drinnen oder draußen, heiß oder kalt, belastet oder nicht.

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Quellen

  1. UK BEIS/OPSS Research Paper 2020/039: 3D printing of spare parts for consumer appliances (September 2020) (veröffentlicht September 2020)
  2. Prusa Knowledge Base: Polyamide (Nylon) (abgerufen am 12. Oktober 2026)

Zahlen werden so zitiert, wie die Quellen sie nennen, geprüft am 12. Oktober 2026. Regeln und Förderprogramme ändern sich; prüf die Quelle, bevor du dich auf eine Zahl verlässt.

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